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Alstom hat in seinem Schienenfahrzeugwerk in Breslau eine Aluminium-Schweißlinie in Betrieb genommen.

16.12.2025

Im Rahmen dieses Projekts wird schwerer und schwer zu recycelnder Stahl durch Aluminium ersetzt, das die Vorteile eines geringeren Gewichts und einer höheren Effizienz bietet.

Die Umsetzung dieses Projekts erforderte eine Investition von 10 Millionen Euro. Diese Mittel wurden für die Anschaffung neuer Anlagen und Technologien, die Anpassung der Werksinfrastruktur an neue Fertigungsprozesse sowie für die Mitarbeiterschulung verwendet. Dank dieses Investitionsprojekts kann das Werk in Breslau neue Aufträge gewinnen und Aluminium-Wagenkastensektionen für Regionalzüge auf dem europäischen Markt produzieren.

Die Einführung dieser neuen Technologien wird von Alstom Konstal mit Sitz in Chorzów maßgeblich unterstützt. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung im Aluminiumschweißen und hat bereits zahlreiche komplett montierte Schienenfahrzeuge für internationale Betreiber gefertigt, darunter die Pop-Regionalzüge für Trenitalia und die ICNG-Züge für die Niederlande.

Aluminium findet im modernen Eisenbahnsektor zunehmend Verwendung – seine Nutzung verlängert die Lebensdauer von Waggons auf rund 40 Jahre. Die Schienenverkehrsindustrie ersetzt Stahl schrittweise durch Aluminium als primären Werkstoff für die Zugfertigung. Dieser Wandel ist auf den Technologietransfer aus der Luft- und Raumfahrt zurückzuführen, wo eine hohe Nachfrage nach Leichtbaumaterialien besteht, gefolgt von der Übernahme dieser Technologien durch die Eisenbahnunternehmen.

Darüber hinaus zeichnet sich Aluminium durch seine hervorragende Formbarkeit aus – es lässt sich leicht in individuelle Formen bearbeiten, und überschüssiges Material ist vollständig recycelbar. Dies wiederum verkürzt den Produktionszyklus von Zügen.

„Aluminium bietet im Zugbau zahlreiche Vorteile gegenüber Edelstahl. Es reduziert das Gewicht der Waggons, wodurch der Energieverbrauch für den Zugbetrieb sinkt und somit die Kohlendioxidemissionen reduziert werden. Gleichzeitig ermöglicht das geringere Wagengewicht höhere Fahrgeschwindigkeiten, selbst auf bestehenden Schienennetzen“, erklärte Sławomir Cyza, Präsident und CEO von Alstom in Polen, der Ukraine und den baltischen Staaten.

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